Taiji und Qigong mit Carl-Matthias Koch
Hamburg

 

Home|Aktuell|Kurse|Seminare|Taiji|Qigong|Bilder|Links|Kontakt

Die Chinesen sagen:
"Lerne Taijiquan, und du wirst biegsam wie ein Kind,
stark wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser sein."


Taijiquan (alte bzw. engl. Schreibweise: Tai Chi Chuan)
ist eine sanfte, traditionelle chinesische Kampf- und Bewegungskunst. Dieselben Techniken, die die innere Kraft für die Selbstverteidigung nähren, sind auch als lebensverlängernde und heilende Übungen geeignet.
Bei regelmäßiger Ausübung trägt Taijiquan zur Vorbeugung und auch zur Heilung von Erkrankungen bei. Durch die fließenden, weichen Bewegungen lernt der Körper Geschmeidigkeit ohne Anstrengung, sicheren Stand in der Bewegung und Kraft aus der Entspannung. Die Atmung ist natürlich und erfolgt im harmonischen Rhythmus mit den Bewegungen. Der hohe Grad an Konzentration, den man für die korrekte Ausübung benötigt, fördert Geist und zentrales Nervensystem.

An erster Stelle steht die Gesundheit, an zweiter die Selbstverteidigung. Professor Zheng Manqing, ein großer Taiji-Meister, wurde nach dem wichtigsten Grund gefragt, das Taijiquan zu lernen. Er antwortete:

"Der wichtigste Grund ist, dass dir, wenn du endlich zu einer gewissen Einsicht gelangt bist und verstehst, worum es im Leben geht, dann noch etwas Gesundheit bleibt, um es zu genießen."

Taiji ist für alle geeignet:
Ältere Menschen können ihre Gesundheit verbessern, Gesunde können ihre Gesundheit erhalten und den Alterungsprozess verlangsamen.

Die selben fünf DInge beim Qigong üben sind auch für Taijiquan sehr wichtig:

1) Der korrekte Stand
2) Die ruhige und gleichmäßige Atmung
3) Entspannung des Körpers und des Geistes
4) Aufmerksamkeit und Konzentration
5) Das "Qi-Gefühl"

Zum Begriff:

Taiji heißt übersetzt etwa "Das höchste Prinzip" oder
"Der Ursprung von Himmel und Erde, also Yin und Yang".
Daher nennt man das Symbol, welches das Zusammenspiel
von Yin und Yang darstellt, auch Taiji-Symbol.

Quan bedeutet "Kampfkunst mit bloßen Händen bzw. Fäusten"
oder schlicht "boxen".

Mit Taijiquan wird also eine "Vollkommene Kampf- oder Boxkunst" bezeichnet. Taijiquan ist auch bekannt als "Schattenboxen". Man kämpft wie mit seinem eigenem Schatten. Dabei ist die Vorstellungskraft wichtig. Denn Taijiquan ist auch "Geistiges Boxen": man stärkt sowohl den Körper als auch den Geist.

"Jeder Schritt ist so ruhig wie das Schleichen einer Katze."
(einem alten Taiji-Text entnommen)
Daher sind Stand und Beinarbeit besonders wichtig,
denn nur wer gut steht, kann sich auch gut und vor allem sicher bewegen.

Neben dem Taijiquan gibt es noch Taiji-Formen, die mit Übungswaffen
(Schwert, Säbel und Stock oder Fächer) ausgeführt werden.

Es gibt viele verschiedene Taiji-Stile, wie z.B den Chen-Stil,
den Yang-Stil oder den Wu-Stil. Sie haben sich nach unterschiedlichen Traditionen
herausgebildet und wurden durch die Meister im Laufe der Jahre weiterentwickelt.

Taiji Bogenschritt


Mini-Taiji-Übungstipps für zu Hause als PDF-Datei zum Download: HIER!